Galerie Kletschke - FotoGrafische Malerei, Fotografie, Grafik

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Historie

Mit der Entwicklung der Malerei von der Steinzeit bis in die Gegenwart ging immer eine fortschreitende Entwicklung und Nutzung der in der jeweiligen Zeit bekannten und möglichen Hilfsmittel einher. Die Zeichnung und Skizze ist nicht zu ersetzen, sie kann aber unterstützt werden durch technische Hilfsmittel. Sie dient einerseits dazu, bestimmte Szenen und Motive in der Landschaft, dem Stillleben, dem Porträt festzuhalten und später auch von der Skizze auf den Malgrund zu übertragen. Mit der Entwicklung der Technik und z.B. auch spezieller Papiere, konnten Künstler immer präziser auch hoch komplexe Darstellungen gestalten: Perspektiven, Hausfronten, Veduten (wirklichkeitsgetreue Darstellung einer Landschaft oder Stadtansicht). Berühmt sind hier die ersten entsprechenden Arbeiten da Vincis und Dürers, die wohl als erste mit transparenten Papieren bespannten oder mit Glas ausgestatteten gerasterten Rahmen Landschaften und Veduten festhielten. Oder die berühmten Stadtansichten Canalettos, der ein Gehäuse (Camera) mit einem Fenster benutzte, das wie der eben genannte Rahmen ausgestattet werden konnte; hier setzte man sich wie in einen überdimensionalen Fotokasten hinein und konnte perfekt die kompliziertesten Motive „abzeichnen“. Fotografie war ja noch unbekannt und Ziel war doch über eine lange Epoche, mit Malerei und Grafik eine möglichst genaue exakte wirklichkeitsnahe Abbildung der Umwelt zu schaffen. Erst, als es möglich war, mit Hilfe der Fotografie tatsächlich dem Gesehenen entsprechende Abbildungen zu liefern, konnten sich auch Malerei und Grafik emanzipieren und neue Wege und die heute bekannten unterschiedlichsten Stil- und Malrichtungen und Ismen schaffen.